ISO 28001

Integrierte Managementsysteme als ganzheitlicher Ansatz
Ein integriertes Managementsystem regelt die Zuständigkeiten, Abläufe, Verhaltensweisen und die Bereitstellung der Ressourcen für das Erreichen der Unternehmensstrategie und der -ziele.

In vielen Großunternehmen existieren oft Insellösungen für die Aspekte die unabhängig voneinander bestehen. Als Antwort auf die hohen personellen und finanziellen Aufwendungen, die mit diesen parallel betriebenen Systemen einhergehen, werden seit einiger Zeit Konzepte zur Einführung eines integrierten Managementsystems (IMS) erstellt. Solche Managementsysteme bieten die Möglichkeit, Anforderungen aus Arbeitssicherheit, Umweltschutz, AZWV und Qualität umzusetzen und aufeinander abzustimmen. Ein IMS besteht in seiner Grundstruktur aus einer Zusammenführung von Qualitäts- (QMS), Umwelt- (UMS) und Arbeitssicherheitsmanagement sowie AZWV in einem Managementsystem, das explizit dahin gehend ausgerichtet ist, sich flexibel an eine veränderte Gesetzes- und Normenlage anzupassen zu können. Durch diesen Aufbau von gemeinsamen, integrierten Managementsystemen sollten die vorhandenen Kräfte und die bestehenden Einrichtungen und Organisationen zum Zweck einer zielgerichteten Weiterentwicklung des Unternehmens gebündelt werden, um die Zukunft des Unternehmens aktiv gestalten zu können.

Ziele des IMS
  • klare Prozessabläufe
  • klare Aufgabenzuteilung
  • Definition der Schnittstellen/Übergabepunkte
  • Transparenz und Nachvollziehbarkeit
  • Optimierung/Verbesserung
Weitere Ziele
  • Leistungsausweis gegenüber Dritten
  • Erhöhung der Rechtssicherheit
  • Umsetzung gesetzlicher Forderungen
  • Sicherung des Standes der Technik
  • Wettbewerbsvorteil
  • Minimierung der Unternehmensrisiken

Varianten der Zertifizierung eines Unternehmens
IMS


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