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VDA 6.x VDA Strategie für Qualitätsmanagement Die VDA-Strategie für Qualitätsmanagement in der Automobilindustrie basiert auf dem in den VDA 6 Bänden dargestellten Qualitätsstandard der Deutschen Automobilindustrie. Er besteht aus VDA 6, Grundlagen für Qualitätsaudits, d.h. Regularien für die Auditierung und Zertifizierung, den drei Richtlinien für systemorientiertes Auditieren VDA 6.1, VDA 6.2 für Systemaudits in Dienstleistungsbereichen und VDA 6.4 für Systemaudits bei Produktionsmittelherstellern, VDA 6.3 für prozessorientiertes Auditieren in Produktion und Dienstleistung sowie VDA 6.5 für produktorientiertes Auditieren.
Abb: VDA Qualitätsstandard der Deutschen Automobilindustrie Der VDA entwickelt den Qualitätsstandard der Deutschen Automobilindustrie konsequent weiter in Richtung Business Excellence. VDA 6.1 QM- Systemaudit Die VDA 6.1 gilt für die Hersteller von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugaufbauten, Kraftfahrzeugteilen und Kraftfahrzeugzubehör, also für alle Produzenten in der Automobilindustrie. Sie ist in erster Linie für die Bewertung von Unternehmen vorgesehen, die materielle Produkte herstellen und bezieht sich auf Gesamtunternehmen an verschiedenen Standorten sowie auf Produktgruppen. Die Forderungen der VDA 6.1 erstrecken sich vom Kunden zum Lieferant und vom Lieferanten auf den Unterlieferanten. VDA 6.2 QM- Systemaudit – Dienstleistungen Dienstleistungsprozesse unterliegen grundsätzlich anderen Kriterien als Produktionsprozesse. Bei Dienstleistungsprozessen stehen immaterielle Leistungen im Vordergrund. Leistungserstellung und Leistungserbringung bilden eine Einheit. Der direkte Kundenkontakt ist der „Moment der Wahrheit“. Die Art und Weise des Mitarbeiter-Auftritts beeinflusst die Kundenzufriedenheit wesentlich. Jeder Kunde hat eigene Erwartungen an die Dienstleistungserbringung. Dieses höchst subjektive Erleben der Leistungsqualität beeinflusst den Kunden. Das Produkt der Dienstleistung manifestiert sich im Gesamteindruck von Produktqualität und Dienstleistungsqualität im Form der Kundenzufriedenheit. Liegt der Schwerpunkt von VDA 6.1 in den Bereichen Produktion und Entwicklung, so schließt VDA 6.2 Qualitätsmanagement Systemaudit – Dienstleistungen diese Lücke und ist damit ein wichtiges Element des VDA-Standards. Hauptanwendungsfelder der VDA 6.2 sind Händlerbetriebe, Vertragswerkstätten, Niederlassungen, Teilevertriebszentren, Teile-/ Zubehörhandel, Auslieferungslogistik, Spezialwerkstätten und Bildungseinrichtungen, aber auch Marketing und Marktforschung. Darüber hinaus sind Labors und Sachverständigenorganisationen und insbesondere interne Dienstleistungsbereiche und Stabstellen geeignet, eine Höherqualifizierung nach VDA 6.2 zu erwirken oder aber die Audits interner Dienstleistungsbereiche zu unterstützen. VDA 6.2 hält sich in seiner Struktur an die Vorgaben U VDA 6.1. Der Teil U enthält die Managementelemente; Teil P ist prozessorientiert. Die Anwendung der VDA 6.2 liegt ausschließlich im eigenen Ermessen eines Unternehmens. VDA 6.4 QM-Systemaudit – Produktionsmittel VDA 6.4 stellt die konsequente Übersetzung der VDA 6.1 auf die Verhältnisse bei der Herstellung von Produktionsmitteln dar. Vergleicht man die beiden Richtlinien, fällt sofort die weitest gehend parallele Struktur auf. Tatsächlich sind Anzahl und Benennung der Elemente der VDA 6.4 identisch mit denen der VDA 6.1. Auch das Bewertungsschema wurde vollständig übernommen. Die Unterschiede betreffen den Versand (Zeitpläne zur Steuerung und Einhaltung der Liefertermine erstellen und regelmäßig überprüfen), den Service (Zur Verbesserung der Qualität der Kommunikation mit den Kunden müssen ausreichende Informationen über die Verfügbarkeit der Anlagen, deren Zuverlässigkeit und Informationen über ihre Historie vorhanden sein.). Ruz systems-cert international certification gmbh ist seit 1996 als kompetenter Partner für Zertifizierungen auf dem Markt und duch den VDA-QMC als Zertifizierungsstelle für VDA 6.1, VDA 6.2 und VDA 6.4 zugelassen. zurück |